Zehengänger GbR, Hauptstraße 66, 30916 Isernhagen

Mein Name ist Britta und ich besitze zwei Hunde. Die siebenjährige Beauceronhündin Almette und den  zwei Jahre alten Mini American Shepherd  Pino. Zwei Hunde, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten.

Almette muss man zum Jagen tragen, sie ist eben eine coole Socke. Nun ja, und dann ist da Pino. Ich  hatte mich, bevor Pino bei uns mit seinen 13 Wochen eingezogen ist, wirklich über die Rasse informiert und hielt es für eine gute Idee, da ich sowohl ihn, als auch Almette im Hundesport führe.

Ja, Aussis bellen, sie sind reaktionssschnell, haben einen gewissen Schutztrieb, usw. Ich wusste also, was auf mich zukommt. Dachte ich zumindest! Da hatte ich wohl aber die Rechnung ohne Pino gemacht. Als die Stimme verteilt wurde, hat er 5 x „Hier“ geschrien und er ist unglaublich schnell in ALLEM was er tut. Dazu  sitzt er gerne auch ganz oben auf der Palme. Und als die Hormone in der Pubertätsphase dazu kamen, mutierte er zu einem Typen, der, mit hochgekrempelter Lederjacke und Goldkettchen um den Hals, alles was vier Beine hat und nach Hund aussieht, unangespitzt in den Boden rammt.

Ich habe die verschiedensten Trainingsmethoden probiert, von Nett bis Ignoranz und ja, ich wurde auch mal doof zu ihm. Juckte ihn alles nicht. Im Verfolgen seiner Ziele ist er sehr ausdauernd und nimmt dafür sehr viel in Kauf. Leider hatten wir sehr unterschiedliche Ansichten über die Ziele. Es war und ist Arbeit mit Pino. Aber was mir am meisten Sorgen machte war, das er selber damit Stress hatte. Und ich fühle mich dafür verantwortlich ihm diesen Stress zu nehmen.

Also suchte ich mir Hilfe und fand sie letztendlich in Ela. Es ist unglaublich. Wir sind seit ca. vier Wochen im Training bei Ela. In dieser kurzen Zeit haben wir  so viele Fortschritte wie in dem ganzen letzten Jahr nicht. Es sind manchmal so einfache profane, leicht umsetzbare Dinge, die Ela mir als Trainingsaufgabe gestellt hat, die sein Verhalten aber so dermaßen positiv verändert haben und ihm den Stress und das Zuständigkeitsgefühl nehmen, das mich selbst Außenstehende darauf angesprochen haben, was denn mit Pino passiert ist.

Ich bin dafür wirklich sehr sehr dankbar. Und nicht nur dafür. Auch dafür das, ich als Hundehalterin da abgeholt wurde, wo ich war, ohne Voreingenommenheit oder gar Schuldzuweisungen. Das hat mir wieder Mut gegeben, MEIN Ziel, nämlich  einen ausgeglichene Hund an meiner Seite zu haben, weiter zu verfolgen.

Wir sind noch lange nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg dahin. Ein Weg zu unserer Mitte 😉 Und ich weiß, so gut es jetzt auch läuft, das Zeiten kommen werden, in denen wir wieder drei Schritte zurück machen werden. Aber das ist auch okay. Mit Elas Hilfe bin in zuversichtlich, das wir daraufhin fünf Schritte nach vorne gehen.

Liebe Grüße
Britta

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